Expert:in für Hundeverhalten & Zusammenleben

Wie Wissen zu Handlung wird …

… und daraus ein Leben entsteht, das für Hund und Mensch funktioniert.

Wie sich Dein Blick erweitert

Die Ausbildung beginnt in Deinem Alltag – mit Dir und Deinem Hund.

Du lernst und wendest Dein neues Wissen direkt bei ihm an. Dabei beobachtest Du, beschreibst und setzt erste Trainings- und Analyseaufgaben um.

Vieles dreht sich um konkrete Situationen, die Du selbst mit Deinem Hund erlebst.

Mit Deine:r Mentor:in an Deiner Seite beginnst Du, Zusammenhänge zu erkennen, die für Dich lange einfach „normal“ waren.

Mit der Zeit verändert sich Euer Zusammenleben.  Und es entsteht Raum, Deinen Blick zu erweitern. 

Du beginnst, über Deinen Hund hinauszuschauen.

Aus „mein Hund“ werden „Hunde“

Du arbeitest nicht mehr nur an Einzelfällen, sondern erkennst Muster. Du denkst in Modellen, bildest Hypothesen und überprüfst sie.

Aus „mein Hund macht …“ wird langsam: „Unter diesen Bedingungen entsteht Verhalten so.“

In der nächsten Phase wird diese Perspektive stabil.

Du analysierst Verhalten systematisch,  nutzt Verläufe, erkennst Zusammenhänge und priorisierst, wo Du ansetzt.

Der Fokus liegt nicht mehr auf dem einzelnen Problem, sondern auf der Struktur dahinter.

Das gelingt, weil Du Dir ein solides Wissen über Hunde angeeignet hast und über die persönliche Erfahrung mit Deinem Hund hinaus in eine Meta-Perspektive gewachsen bist.

Ab hier verändert sich auch Deine Rolle.

Du beginnst, andere anzuleiten.
Du gibst Feedback und begleitest Prozesse – mit klaren Kriterien und uns an Deiner Seite.

So kommt Dein Wissen in die Anwendung. Damit es greifbar wird, wenn Du später mit Kund:innen im Feld arbeitest.

Du planst Trainingsprozesse, steuerst Belastung und Generalisierung und begleitest Mensch-Hund-Teams zu stabilen Veränderungen im Alltag.

Als Hundetrainer:in übernimmst Du Verantwortung.
Was für andere der Abschluss ist, ist bei uns eine Etappe.

Wir bleiben an Deiner Seite – für Supervision, Weiterbildung, Spezialisierung und die vielen kleinen Fragen, die entstehen.

Wir glauben an „Anders mit Hund“

Deswegen gehst Du weiter. Und gleichzeitig gehst Du los. 

Sobald Deine Grundlage steht, kannst Du Deine Selbstständigkeit als Hundetrainer:in aufbauen – und parallel weiterlernen.

Mit echten Fällen – Deinen oder unseren.
In Deinem Tempo. An Deinen Themen.

Du arbeitest mit Menschen und ihren Hunden. Du begleitest, erklärst, baust Training auf.
Du liebst es. Die Herausforderungen, für die Du Lösungen findest. Die Aha-Erlebnisse und Schlüsselmomente Deiner Teams.

Du siehst, was möglich ist, wenn Zusammenhänge klar werden. Wenn Maßnahmen greifen und Deine Arbeit wirkt. Und Du siehst, wie schwer es Menschen manchmal fällt, wenn Hunde nicht so sind, wie sie es erwarten.

Hundetrainer:in als Meilenstein, nicht als Abschluss

Die Ausbildung zur Hundetrainer:in ist ein wichtiger Schritt. Sie zeigt, dass Du die notwendigen Kenntnisse mitbringst, um die behördlichen Anforderungen zu erfüllen und mit Mensch-Hund-Teams zu arbeiten.

Für uns ist das die Grundlage. Und gleichzeitig ist es das Mindestmaß.

Du arbeitest mit Lebewesen – immer mindestens zweien. Die in einer Umwelt leben. Verhalten, das sich entwickelt. Bedingungen, die sich verändern. Hürden, die sich manchmal häufen. 

Das, was in Prüfungen abgefragt wird, bildet das ab, was Du brauchst, um starten zu können. Deine Arbeit selbst geht darüber hinaus.

Wir geben uns damit nicht zufrieden. Weil wir an ein anderes Zusammenleben glauben, als es bisher die Norm ist. 

Genau für diese Fälle willst Du da sein. Für die komplexen. für die fordernden.

Vielleicht, weil Du am Anfang Deines Weges genau das selbst erlebt hast.
Vielleicht, weil Du im Rahmen Deiner Ausbildung gemerkt hast, welche Themen Dich nicht mehr loslassen.

Und weil Du weißt, was für diese Mensch-Hund-Teams möglich sein kann.

So entstehen Deine Spezialisierungen:

Aus Deinem Interesse und Deinem Anspruch an Dich. Aus dem Wissen, dass Lernen nicht aufhört. Und aus Deiner Neugier.

Du suchst Dir die Bereiche, in denen Du mehr verstehen willst – vielleicht ist es Erregung und Regulation, vielleicht der Start in ein neues Zuhause für Welpen oder Hunde aus dem Tierschutz, vielleicht Angst- oder Aggressionsverhalten.

Du nimmst Dir genau die Themen vor, die für Deine Arbeit entscheidend sind, und beleuchtest:

  • die wissenschaftlichen Details
  • konkrete Interventionen und Pläne für komplexe Fälle
  • die Zusammenarbeit mit Verhaltenstierärzt:innen
  • die Zusammenhänge zwischen einzelnen Themen

All das gehört zur BRAVE-Expert:in dazu.

Wie Du hier lernst

Du baust Dir fundiertes Wissen auf und arbeitest gleichzeitig damit.

Die Inhalte gehen in die Tiefe – Lernen, Verhalten, Emotion, Kontext und die Faktoren, die darauf wirken. Während Du Dich damit beschäftigst, setzt Du das, was Du verstehst, direkt in die Praxis um.

So erwachen Skripte, Videos und Audios zum Leben. 

Du beobachtest Hunde, beschreibst Verhalten, analysierst Zusammenhänge und triffst Entscheidungen, die Du im nächsten Schritt überprüfst.

Theorie und Anwendung verweben sich und bilden einen abwechslungsreichen Lernprozess.

Du nimmst neue Inhalte auf, arbeitest damit in konkreten Situationen und reflektierst, was daraus entsteht. Daraus ergeben sich neue Fragen, die Dich wieder tiefer in die Inhalte führen.

Dabei wirst Du begleitet.

 

Von Mentor:innen, die diesen Weg bereits gegangen sind und ihre eigene Arbeit dadurch weiterentwickeln.

Von Tutor:innen, die Dir helfen, Dein Wissen zu ordnen, zu vernetzen und einzuordnen. Und von Anne Bucher. 

Du arbeitest mit Deinem eigenen Hund, mit anderen Teilnehmer:innen und später auch mit Mensch-Hund-Teams.

Deine Beobachtungen, Deine Analysen und Deine Entscheidungen werden gemeinsam besprochen und weiterentwickelt.

Mit der Zeit entsteht daraus ein klares Verständnis dafür, wie Du arbeitest, worauf Du achtest und wie Du in unterschiedlichen Situationen entscheidest.

Was Du lernst.

Du lernst in Fachbereichen. Sie geben Dir die Struktur, um Verhalten fundiert einzuordnen und nicht bei einzelnen Beobachtungen stehen zu bleiben. So stellst Du sicher, dass Dein Wissen nicht einseitig wird.

 

Die Fachbereiche

  • Lernen, Kognition und Training
  • Affektsysteme, Emotionen und Regulation
  • Verhalten und Kommunikation
  • Bedürfnisse, Wohlbefinden und Ethik
  • Kontext, Entwicklung und Systeme
  • Profession, Didaktik & Beratung

In jedem Fachbereich arbeitest Du an eigenständigen Themenbereichen.

Zum Beispiel am Signalaufbau und der Signalkontrolle im Bereich Lernen, Kognition und Training. 

Oder an Stress und Entspannung im Bereich Affektsysteme, Emotionen und Regulation.

Dein Wissen wächst dabei in unterschiedliche Richtungen.

Mal gehst Du tief in einen Strang. Mal verknüpfst Du mehrere Stränge miteinander und arbeitest an den Zusammenhängen.

Und genau das überträgst Du in Deine Praxis.

Du setzt Dich mit den fachlichen Grundlagen auseinander und arbeitest gleichzeitig damit.

Du praktizierst mit Deinem Hund, begleitest Trainingsprozesse und überprüfst, wie sich Deine Entscheidungen im Alltag auswirken.

So bringst Du Hintergrundwissen und Anwendung in einen klaren Zusammenhang.

Rahmen und Ablauf

Du bewegst Dich durch die Ausbildung in Deinem Tempo.

Die Inhalte sind nicht als starrer Ablauf aufgebaut, sondern als System, in dem Du Dich orientierst und arbeitest.

Du vertiefst, was für Dich gerade relevant ist.   Wenn Dir dabei wichtige Bausteine fehlen, wirst Du darauf hingewiesen und arbeitest sie nach.

Die Ausbildung ist auf etwa 1200 Lernstunden in Theorie und Praxis ausgelegt.

Die Ausbildungsdauer beträgt 12 Monate. Danach gilt die Leistung als erbracht – unabhängig davon, wie intensiv Du den Campus genutzt hast.

Solange Du aktiv arbeitest, behältst Du Deinen Zugang und kannst die Inhalte weiter nutzen. 

Aktivität wird nicht kurzfristig bewertet, sondern über längere Zeiträume betrachtet.  

Du kannst Pausen machen, Schwerpunkte verschieben und Deinen eigenen Rhythmus finden, ohne den Anschluss zu verlieren.

Alle Inhalte sind enthalten.

Es gibt keine zusätzlichen Käufe innerhalb der Ausbildung.  Auch Spezialisierungen und Weiterentwicklungen sind Teil davon.

Dein Zugang zu allem bleibt bei Aktivität bestehen, solange es die Ausbildung und den BRAVE-Campus gibt. 

Die Ausbildung findet online statt.

 Du arbeitest mit Deinem eigenen Hund, mit anderen Teilnehmer:innen und im Austausch.

Ergänzend gibt es Möglichkeiten, offline zu arbeiten – über unser Netzwerk oder zusätzliche Angebote.  

Diese sind nicht Teil der Ausbildung, können aber genutzt werden.

Dein Abschluss

Alle Prüfungen sind online möglich und in der Ausbildung enthalten.

Für die Prüfung „Hundetrainer:in“ kannst Du auch offline und mit einer Amtsveterinärin antreten.  Diese Art der Prüfung berechnen wir separat.

Investition

Die Ausbildung kostet 8.400 € inkl. 19% MwSt-

Du kannst den Betrag einmalig zahlen oder in monatlichen Raten:

12 Raten à 750 €

24 Raten à 395 €  

Im Preis enthalten ist die gesamte Ausbildung:

  • alle Inhalte und die Begleitung 
  • alle Spezialisierungen  
  • alle Prüfungen (online)  
  • der Zugang zum BRAVE-Campus  

Es entstehen keine zusätzlichen Kosten innerhalb der Ausbildung.

Wenn Du zusätzlich eine praktische Prüfung vor Ort machen möchtest, wird diese separat berechnet.

Wenn Du so arbeiten möchtest, ist das der Rahmen dafür.

Nächster Schritt

Du füllst den Fragebogen aus.

Wir schauen uns Deine Antworten an und melden uns innerhalb von drei Werktagen bei Dir.

So klären wir gemeinsam, ob die Ausbildung für Dich passt.

Wenn es passt, bekommst Du den Link zum Anmeldeformular sowie alle Informationen zum nächsten Start.

Wenn Du vorab noch Fragen hast, schreib uns.